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Für mehr Produktivität und Teilhabe

Die deutsche Wirtschaft steht in zweifacher Hinsicht vor einem fundamentalen Wandel. Zum einen muss es gelingen, wirtschaftliches Wachstum vom Ressourceneinsatz zu entkoppeln und bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen, um ein nachhaltiges Wirtschaftssystem zu etablieren. Zum anderen führt die Digitalisierung schon jetzt zu tiefgreifenden Veränderungen etablierter Geschäftsmodelle und Prozesse. Nur wer sich aktiv an beiden Erneuerungsprozessen beteiligt, wird sich im globalen Wettbewerb behaupten können. Das hat nicht zuletzt die Corona-Krise schonungslos offengelegt.

Insbesondere den Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, stellt dies vor große Anpassungsanforderungen. Kleine und mittlere Unternehmen kommen bei den nötigen Veränderungen bislang nicht so gut voran wie ihre großen Wettbewerber. Auf sie aber wird es ankommen, wenn wir die Errungenschaften der Sozialen Marktwirtschaft mit hohem Wohlstandsniveau und breiter Teilhabe erhalten wollen. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn wir künftig deutlich produktiver wirtschaften. Wir müssen es schaffen, mit weniger Einsatz von Ressourcen und Arbeit dasselbe oder sogar ein höheres Wohlfahrtswachstum zu erreichen.

Mit unserer Agenda Produktivität und Teilhabe wollen wir Wirtschaft und Politik bei dieser gewaltigen Herausforderung unterstützen.

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Die doppelte Produktivitätskrise

Die Produktivität einer Volkswirtschaft entscheidet maßgeblich über ihren langfristigen materiellen Wohlstand. Sie bemisst, wie viele Güter und Dienstleistungen mit gegebenen Mitteln produziert werden können. Kurzgefasst: Je geringer der Input im Verhältnis zum Output, desto produktiver. Das Problem ist: Die Fähigkeit, im Zuge des technologischen Fortschritts immer produktiver zu wirtschaften, scheint in Deutschland, wie auch in vielen anderen Industrienationen, zu schwinden. Die Arbeitsproduktivität etwa, also die Relation zwischen hergestellten Produkten und Dienstleistungen und der Arbeitsleistung, die hierfür eingesetzt werden muss, wächst in Deutschland seit Jahren nur noch auf einem historisch niedrigen Niveau von etwa einem Prozent.

Zum Vergleich: Anfang der 1990er Jahre betrug das Wachstum der Arbeitsproduktivität noch mehr als drei Prozent. Wissenschaftler:innen zerbrechen sich schon lange die Köpfe darüber, woran das liegen kann. Manche machen methodische Messfehler verantwortlich. Eine andere Erklärung: den Unternehmen fehlt Innovationskraft. Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 haben offenbar sinkende Investitionen dazu beigetragen, dass die Produktivität schleppender wuchs.

Aber auch bei steigenden Investitionen zeigte das Wachstum Schwächen. Pessimisten vermuten, dass neue Technologien nicht so viel Wachstum schaffen wie erwartet. Ein etwas zuversichtlicherer Ausblick ist, dass die Digitalisierung noch Zeit braucht, um der Produktivität kräftigen Auftrieb zu geben. Die technische Revolution schlägt sich dieser Lesart zufolge erst mit einiger Verspätung auch in der gesamtwirtschaftlichen Produktivität nieder, da die neuen Technologien erst in der Breite der Unternehmenslandschaft ankommen und genutzt werden müssen.

Hinter der allgemeinen Wachstumsschwäche steckt ein weiteres Problem, das vielfach bisher nicht beachtet wurde: Es gibt auch ein wachsendes Gefälle zwischen großen innovativen Unternehmen und vielen zumeist kleineren und mittleren Unternehmen (KMU), die kaum noch zum Produktivitätswachstum beitragen. Sie verlieren zunehmend den Anschluss an die Spitze.

Das Produktivitätswachstum lässt also einen großen Teil der Wirtschaft außen vor und ist somit nicht mehr inklusiv. Zwischen 2012 und 2016 ist die Arbeitsproduktivität großer Unternehmen um zwölf Prozent stärker gewachsen als die von kleineren Arbeitgebern. Das zeigt sich auch in anderen Produktivitätskennzahlen: Die Totale Faktorproduktivität (TFP) wird in der Regel als Indikator für technischen Fortschritt gesehen. Bei den produktivsten Industrieunternehmen in Deutschland ist sie etwa doppelt so hoch wie bei allen anderen Industrieunternehmen.

Das ist ein besorgniserregender Trend: Eine kleine Gruppe von Großunternehmen ist nach wie vor hochinnovativ und produktiv – und steigert dank des digitalen und technologischen Fortschritts ihre Produktivität immer weiter.

Auf der anderen Seite haben insbesondere KMU Mühe, Schritt zu halten – also vor allem jene Unternehmen, die seit jeher das dezentrale Rückgrat und wichtiger Jobmotor der deutschen Wirtschaft sind. Wenn sich die digitalen Vorreiterunternehmen zunehmend auch noch in den Metropolregionen mit attraktiveren Rahmenbedingungen ansiedeln, können aus dieser Diskrepanz zudem schnell regionale Ungleichgewichte entstehen.

Deswegen sprechen wir von einer doppelten Produktivitätskrise: Zum einen ist es an sich schon ein Problem, dass die gesamtwirtschaftliche Produktivität nicht mehr hinreichend weiterwächst – also alle Unternehmen in Summe kaum noch produktiver werden. Denn angesichts einer schrumpfenden Zahl von Erwerbstätigen, müssen in Zukunft weniger Menschen mehr erwirtschaften, um unser Wohlstandsniveau zu halten.

Zum anderen sehen wir in dem Auseinanderlaufen der Produktivitätsentwicklung zwischen Unternehmen und Regionen die Gefahr, dass sich in Deutschland eine Wirtschaft der zwei Geschwindigkeiten mit weitreichenden Folgen für den sozialen Zusammenhalt und gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land entwickelt und verfestigt.

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Die wichtigsten Gründe für die schwache Produktivität

Fünf problematische Trends treiben die doppelte Produktivitätskrise an:

Insbesondere in der Digitalwirtschaft macht sich eine Dynamik breit, die sich auf die Formel „Winner takes it all“ bringen lässt: Einige wenige hochproduktive Unternehmen setzen sich an der Spitze des Marktes ab. Mit ihren innovativen Technologien lassen sie schwächere Wettbewerber zunehmend hinter sich zurück. Ihre digitalen Geschäftsmodelle können sie in der Regel schnell ausweiten. Dadurch steigt diese bedrohliche Marktkonzentration rasant. Das Phänomen wird zwar in der Digitalwirtschaft besonders deutlich, beschränkt sich aber nicht auf sie. Neueste Studien zeigen, dass Digitalisierung und Roboterisierung auch in der Industrie zu stärkerer Konzentration führen. Die Digitalisierung hat durch die Coronakrise in fast allen Branchen an Tempo aufgenommen. Das lässt befürchten, dass diese Konzentration in vielen weiteren Wirtschaftsbereichen ebenfalls schneller voranschreitet. Auch die durch Corona ausgelösten Beeinträchtigungen dürften dazu beitragen, dass gerade KMU weiter unter Druck geraten und immer mehr Marktanteile den Großunternehmen zufallen.

Neue Technologien verbreiten sich immer langsamer. Dieser als Diffusion bezeichnete Effekt ist ein wichtiges Indiz für das, was wir eine inklusive Wirtschaft nennen: Nicht nur die innovativen Spitzenreiter profitieren von neu entwickelten Technologien, sondern nach und nach die gesamte Unternehmenslandschaft. Dafür müssen aber bestenfalls auch alle Unternehmen an Forschung und Entwicklung (FuE) beteiligt sein. Der Trend zeigt ein anderes Bild: Geld für FuE gibt vor allem eine überschaubare Gruppe von Großunternehmen aus. Viele KMU koppeln sich immer mehr vom Innovationsgeschehen ab. Besonders in der Digitalisierung wird der Rückstand immer größer. Aber gerade KMU müssen sich digital erneuern. Sonst haben sie keine Chance, die Innovationen der Spitzenunternehmen überhaupt zu übernehmen. Und wenn sie das nicht tun, finden sie auch keinen Anschluss an die innovative und produktive Spitze. Die Corona-Pandemie dürfte auch diese Entwicklung weiter verschärfen. KMU rechnen sogar mit deutlich sinkenden Innovationsausgaben. 2020 erwarten sie rückblickend einen Rückgang von knapp neun Prozent. 2021 werden es den Erwartungen nach fünf Prozent sein. Großunternehmen hingegen sehen ihre Innovationsverhalten durch die Pandemie kaum beeinträchtigt.

Weltweit nimmt die regionale Konzentration von Innovationskraft weiter zu. Wenige große Metropolen vereinen einen großen Anteil der Patentanmeldungen auf sich, mit weitem Abstand zum Rest. Dieser Trend hat sich in den vergangenen 20 Jahren verstärkt und die Digitalisierung hat ihren Teil dazu beigetragen. Denn hochqualifizierte Fachkräfte zieht es besonders in die wissensintensiven Branchen in die Großstädte. Dort finden sie ein Umfeld, das Innovationen fördert. Und sie können höhere Gehälter erzielen. Mittelständische Unternehmen in den ländlicheren Regionen haben hingegen schon heute Mühe, Fachkräfte zu gewinnen. Vor allem Digitalisierungsspezialist:innen sind rar. Auch hier dürfte der Digitalisierungsschub infolge der Coronapandemie den Mangel verschärfen. Wichtige Innovationen in den KMU werden dann voraussichtlich noch schwieriger.

Im Vergleich zum Rest der Welt werden in Deutschland wenige Unternehmen gegründet. Das ist seit Jahren so. Für die Innovationen hierzulande ist das ein Problem. Denn frisch gegründete Unternehmen sind eher in der Lage, auch einmal weniger ausgetretene Pfade zu beschreiten. Sie sind weniger abhängig von eingespielten Prozessen, die zwar Routine bieten, die aber auch Innovationen behindern können. Neue Unternehmen können häufig schneller neue Ideen und Technologien in die Märkte einführen. Zudem beeinflussen Gründungen auch die Produktivität etablierter Unternehmen. Wenn sie auf neue Technologien setzen, setzt das andere unter Zugzwang. Das verstärkt den Wettbewerbsdruck, schafft aber auch einen Anreiz, sich Innovationen zu öffnen. Entsprechend leidet die Produktivität in Deutschland darunter, dass so wenig gegründet wird. Auch hier verheißt die Coronakrise nichts Gutes. Belastung und Unsicherheit nehmen zu. Viele Unternehmensgründungen dürften vorerst auf Eis liegen.

Deutschland hat zu schlechte Rahmenbedingungen für eine innovative und produktive Wirtschaft. Die digitale und auch die bauliche Infrastruktur wird einer führenden Wirtschaftsnation in vielen Teilen des Landes nicht gerecht. Auch im mittlerweile fortgeschrittenen 21. Jahrhundert ist Deutschland nicht flächendeckend mit Breitbandanschlüssen versorgt. Vor allem ländliche Regionen sind teilweise durch Funklöcher von der mobilen Kommunikation abgeschnitten. Und der wichtigste Unterbau der künftigen Entwicklung, die Bildungseinrichtungen, sind selbst in den Metropolen zu schlecht ausgestattet. Der Staat investiert zu wenig in Digitalisierung, in die Infrastruktur, die Bildung sowie in FuE. Die mitunter hochverschuldeten Kommunen sind nicht in der Lage, die Investitionen aus eigener Kraft zu stemmen. Schon vor der Coronakrise hatte sich ein gewaltiger Investitionsstau gebildet. Das bremst Innovationen und Produktivität. Die Mängel im Bildungssystem machen sich bereits heute schmerzlich bemerkbar: Unternehmen finden nicht mehr die Fachkräfte, die sie für den digitalen Wandel benötigen. Betroffen vom Mangel sind vor allem KMU, die nicht mit so viel Geld, so guten Jobaussichten und so attraktiven Standorten locken können, wie große Wettbewerber. Besonders in technischen Berufen herrscht schon heute bedrohlicher Mangel.

Definition

Produktivität

Die Produktivität ist eine wirtschaftswissenschaftliche Kennzahl, die das Produktionsergebnis ins Verhältnis zum Mitteleinsatz setzt. Je nach Mitteleinsatz werden verschiedene Produktivitätsmaße unterschieden. Eines der bedeutsamsten ist die Arbeitsproduktivität. Sie setzt das Produktionsergebnis ins Verhältnis zum Arbeitseinsatz. Je nach Fragestellung und Datenverfügbarkeit werden unterschiedliche Produktionsergebnisse verwendet. Häufig wird die Bruttowertschöpfung oder – falls diese nicht beobachtet werden kann – die Produktionsmenge erfasst. Der Arbeitseinsatz wird typischerweise pro Kopf oder in Arbeitsstunden gemessen. Die Arbeitsproduktivität gibt also an, wie viel Bruttowertschöpfung oder Produktionsmenge mit einer Arbeitseinheit erwirtschaftet wird. Die Arbeitsproduktivität nimmt zu, wenn pro Arbeitseinheit mehr erwirtschaftet wird. Die Interpretation ist zuweilen jedoch schwierig, da die Arbeitsproduktivität nicht isoliert von anderen Einsatzfaktoren betrachtet werden kann. Sie steigt ebenso, wenn der Kapitaleinsatz je Erwerbstätigen erhöht wird, ohne dass sich am Arbeitseinsatz etwas ändert. Um diese und andere Probleme aufzufangen, betrachtet die Totale Faktorproduktivität (TFP) den gesamten Mitteleinsatz – also bspw. Arbeit und Kapital. Vereinfacht gesprochen beschreibt die TFP die Effizienz des Zusammenspiels der Einsatzfaktoren: Sie steigt, wenn mit der gleichen Einsatzmenge an Arbeit und Kapitel mehr erwirtschaftet werden kann. Daher wird die TFP gemeinhin auch als Maß für den technischen Fortschritt gesehen. Die TFP kann allerdings nicht direkt beobachtet werden, sondern ergibt sich als Rest einer Produktionsfunktion, der nicht durch die Einsatzfaktoren erklärt werden kann. Die TFP hängt somit u.a. von der unterstellten Produktionsfunktion ab.
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Unser Wohlstand steht auf dem Spiel

Diese doppelte Produktivitätskrise stellt für den Wohlstand in Deutschland eine erhebliche Gefahr dar. Und die wird durch den demographischen Wandel größer. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der Menschen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, erheblich schrumpfen. Die Wirtschaft kann also nur auf einen empfindlich verringerten Arbeitseinsatz zurückgreifen. Also muss sie produktiver werden, um den Wegfall auszugleichen. Gelingt ihr das nicht, dürfte das BIP pro-Kopf Prognosen zufolge unter sonst gleichbleibenden Bedingungen um 20 Prozent zurückgehen.

Daneben steht Deutschlands Wirtschaft auch im internationalen Wettbewerb unter Druck: Wenn Innovationen ausbleiben, kann das über kurz oder lang dazu führen, dass deutsche Unternehmen ihre Technologieführerschaft und Wettbewerbsfähigkeit einbüßen. Insbesondere der rasante Fortschritt Chinas in einigen Zukunftstechnologien gibt Anlass zur Sorge. Wenn die Produktivität nicht zunimmt, die Löhne aber so hoch bleiben wie jetzt oder steigen, könnte es dazu führen, dass Produkte „Made in Germany“ künftig nicht mehr konkurrenzfähig sind.

Auch die ungleiche Verteilung von Innovationskraft und Produktivität birgt ein großes Risiko. Lohneinkommen hängen stark von der Produktivitätsentwicklung ab. Wenn einige Regionen und Unternehmen deutlich weniger innovativ und produktiv als andere sind, hat das Einfluss auf die Gehälter. Beschäftigte bei hochproduktiven Unternehmen werden deutlich mehr verdienen als jene, die bei weniger produktiven Unternehmen arbeiten.

Ähnliche Unterschiede sind zwischen großen Städten und ländlichen Regionen zu erwarten. Kurz gesagt: Beschäftigte in großen Unternehmen und in den Metropolen gewinnen, wer in kleinen Unternehmen und in der Provinz arbeitet, zählt zu den Verlierern. Die Gleichheit der Lebensverhältnisse wäre dann bedroht. Auch die Kluft zwischen Arbeitnehmer:innen und Kapitaleigner:innen könnte größer werden, wenn die Produktivität vornehmlich durch den vermehrten Einsatz von Maschinen und Robotern wächst. Denn die gehören den Unternehmenseigentümer:innen.

Auch für den Weg in eine klimaneutrale und ressourcenschonende Wirtschaft spielt die Produktivität eine zentrale Rolle. Mit einer hohen Ressourcenproduktivität gelingt es, mit möglichst geringem Verbrauch von den immer knapperen natürlichen Ressourcen, Energie und Böden möglichst viel zu erreichen und Treibhausgasemissionen zu senken. Wenn es bis 2050 gelingen soll, eine europaweit klimaneutrale und entkoppelte Wirtschaft zu errichten und damit künftigen Generationen die Voraussetzungen für Wohlstand zu erhalten, müssen wir künftig deutlich effizienter mit unseren Ressourcen umgehen.

Die Herausforderungen sind beschrieben. Was können nun Unternehmen selbst und die Politik tun, um Deutschland aus der doppelten Produktivitätskrise zu führen? Wo gibt es Felder, auf denen beides gelingen kann: die gesamtwirtschaftliche Produktivität erhöhen und das Wachstum gleichzeitig breiter machen, sodass wieder die Mehrzahl der Unternehmen daran teilhaben und Wohlstand und Teilhabechancen für viele Menschen und in allen Regionen des Landes entstehen? Wir glauben, dass dies gelingen kann, wenn auf acht Handlungsfelder Maßnahmen umgesetzt werden. Wirtschaft und Politik sind gefragt!

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Wie weiter?

Die Herausforderungen sind beschrieben. Was können nun Unternehmen selbst und die Politik tun, um Deutschland aus der doppelten Produktivitätskrise zu führen? Welche Handlungsfelder gibt es und wie können sinnvolle Maßnahmen aussehen, mit denen beides gelingen kann: die gesamtwirtschaftliche Produktivität erhöhen und gleichzeitig einer zu großen und dauerhaften Diskrepanz im Wachstum vorbeugen, damit Wohlstand gesichert und Teilhabechancen für viele Menschen und in allen Regionen des Landes bestehen bleiben? Wir glauben, dass dies gelingen kann, wenn auf acht Handlungsfeldern zielorientierte Maßnahmen konsequent umgesetzt werden. Wirtschaft und Politik sind gefragt!